Werners Blog

Aus dem Leben eines Werners

Archive for Januar, 2007


Samstags bei den “Helaus”

Wieder einmal ging ein Fastnachtswochenende vorrüber. Doch dieses war ein besonderes, denn wir waren bei den “Helaus”. “Helaus” sind Karnevalisten, also Vereine die den Karneval so betreiben wie z.B. in Köln – so mit Elferrat und eben mit “Helau” rufen. Da ich aber Karnevalisten oder Karnevalsverein zu lang finde, nenn ich sie eben “Helaus”. So finde ich auch die Frage vor dem Wochenende ganz witzig: “Sind wir am Samstag nun bei den ‘Narris’ oder bei den ‘Helaus’?”
Denn in Marlen, das ist da wo wir am Samstag waren, gibt es mehrere Vereine. Und die einen betreiben Rheinischen Karneval und die anderen allemannische Fastnacht.

Naja, der Abend war eigentlich ganz lustig, denn “Spaß ist das was du draus machst!” Also wir haben kräftig gefeiert. Kann man auch wieder auf der Rappenlochhexen-Homepage nachsehen.

Aber gegen das “Helau” hab ich mich gewehrt. Denn dieses “Nelram – Helau” mag ich ned. “Nelram – Narro” hat ja auch gepasst :)

Am nächsten Wochenende haben wir dann Narrenbaum stellen und die Nucti Gilde – der zweite Fastnachtsverein im Dorf – hat ihren Brauchtumsabend. Da bleibt die Fasent im Dorf und man kann heim, wann man will.

Apfel-Telefon und -TV

Wer in der letzten Zeit die IT-News verfolgt hat, hat sicherlich auch schon vom neuesten Streich der Apple Computer Inc. gehört – dem iPhone. Doch ob der Name bleibt ist ja noch nicht sicher, denn das Recht auf diesen hat die Firma Cisco, ein sehr Großer Netzwerkgerätehersteller, mit dem auch ich bei der Arbeit täglich konfrontiert werde.

Cisco will nämlich unter dem Namen iPhone ein WLAN-Phone der Marke Linksys verkaufen. Allerdings strebt Cisco kein Geld oder eine Namensänderung an, sondern kompatibilität zwischen den Geräten – wie das genau aussehen soll, kann ich mir auch noch nicht genau vorstellen – doch wie ich Apple kenne, wird daraus nichts.

Ebenfalls hab ich heute von einer weiteren invention von Apple gehört. Eine Fernseh-Streaming-Box. Hier sind sie beim Namen auf Nummer sicher gegangen und haben das Teil iTV AppleTV genannt. Doch auch Steve Jobs soll sich bei der Präsentation des öfteren versprochen haben.

Naja, eigentlich könnte Apple das Phone auch einfach ApplePhone nennen, aber wahrscheinlch ist der Schriftzug dann zu groß für das kleine Teil.

Auch interessant finde ich neue Accessoirs für den Mac, so wie der iHat, den JeanLuc schon vor längerer Zeit gebloggt hat. Da steckt vielleicht Potential drin. Aber wie ich Apple kenne, steckt in dem Hut dann mindestens ne 20GB Festplatte, er kann Musik, Videos und Bilder abspielen und ebenfalls als Ferbedienung und Reserveakku für das MacBook verwendet werden.

Meine Fasentsaison hat begonnen

So, vergangenes Wochenende war ich nun zum ersten mal dieses Jahr mit den Rappenlochhexen – die Narrenzunft in der ich bin – unterwegs. Am Samstag abend waren wir auf nem BTA (Brauchtumsabend) in Kirnbach (Kinzigtal) und am Sonntag in Bad Griesbach (das ist da wo der Sprudel her kommt, gleich hinter Bad Peterstal – das ist da wo der andere Sprudel her kommt) auf dem Umzug. Naja, der Umzug hatte leider nicht so extrem viele Zuschauer, obwohl das Wetter eigentlich noch recht gut war. Und was da sonst noch so abgeht kann man ja auf der Homepage (link s.o.) bei den Bildern ansehn. Bin mal gespannt, wann die vom letzten Wochenende kommen :)

Aggressive Kinder spielen Gewaltspiele

Heute hab ich in der neuen c´t gelesen (das Abo, das ich zu Weihnachten bekommen hab, ist echt fein) und da stand ein interessanter Beitrag mit der Überschrift “Schüler und Computerspiele” (c’t 2/2007, S. 36).

In dem besagten Artikel geht es darum, dass nicht die Spiele die Kinder aggressiv machen, sondern, dass die Kinder schon vorher aggressiv und gewaltbereit sind. Die Kinder wählen also die Computerspiele nach ihrem eigenen Charakter.

“Jungen, die ohnehin ein aggressives Verhalten an den Tag legen, tendieren eher dazu, sich mit gewalthaltigen Computerspielen zu beschäftigen. Diejenigen Mädchen hingegen, die eher zum Lügen und Intrigieren neigen, wählen eher Rollenspiele als Lieblingsspiele aus.”

Das sei auf jeden Fall das Ergebnis einer Studie

“zweier Psychologinnen am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin, die voraussichtlich im Kohlhammer-Verlag veröffentlicht werden soll.”

Die Computerspiele dienen also als Plattform für die Jugendlichen, ihren Charakter auszuleben. Sollen also auch Rollenspiele verboten werden, weil sie Mädchen zum Lügen bringen?

Ich finde das Ergebnis sehr interessant und ich finde, es ist ein Schritt in die richtige Richtung zu forschen. Eben nicht nach einem Kriminal- oder Gewaltakt erkunden welche Spiele der Täter auf dem PC hatte, sondern eher den Charakter und das Verhalten der Kinder vor und nach der Wahl ihrer Lieblinsspiele.

War das Kind schon gewalttätig bevor es Gewaltspiele spielte oder wurde es erst durch die Spiele so aggressiv?

Das sind die Fragen, die wir uns stellen müssen. Und anscheinend fragen die zwei Frauen genau das. Bravo!

Nun hoffe ich nur noch, dass die Politiker die nötige Intelligenz und Kompetenz haben diese und weitere, hoffentlich folgende Studien richtig zu interpretieren und über ihre Vorurteile und Schnellschuss-Entschlüsse nachzudenken.

… ich bezweifle es jedoch …


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