Werners Blog

Aus dem Leben eines Werners

Archive for September, 2007


Ein Lied über Windows Vista

Hier einfach mal ein Video mit einem Mann, der ein Lied über seine Erfahrungen mit Windows Vista singt. Ich könnt mir gut vorstellen, dass man da noch eine Tuba mit nem schönen Hump-Ta-Ta dahinter mixen könnte :)

Ab jetzt bin ich ein Assi!

Hört sich komisch an, ist aber so. Wer jetzt denkt, dass ich seit neustem die Hosen unter dem Hintern trage und mit meinem Handy über den Lautsprecher laut Gangster-Musik höre, der irrt sich.
Denn Assi steht in diesem Fall für Assistent. Denn heute hatte ich meine Assistentenprüfung an der Berufsakademie und da ich die bestanden habe, darf ich mich nun Ingenieurassistent schimpfen. Ich hab das zwar noch nicht schriftlich, aber das kommt bestimmt noch.
Das Bestehen der Assiprüfung schließt das Grundstudium ab. Jetzt kommt das Aufbaustudium zum Dipl.-Ing. (BA) Informationstechnik. Ich hoffe, dass ich auch dieses Ziel erreiche. Bisher bin ich noch zuversichtlich.

Etwas blöd ist, dass direkt nach dieser Prüfung, bzw. nächste Woche der nächste Theorie-Block wieder anfängt und dadurch das lernen gar ned aufhört. Also freu mich schon mal auf Weihnachten, wenn ich endlich wieder richtigen Erholungsurlaub nehmen kann :)

So weit so gut für heute.

Piäs!

Einsatz um Zwei – Ich war dabei

Vergangene Nacht, so gegen zwei Uhr, wurde ich von einem schrecklich jodelden Tuten geweckt. Nachdem mein Pieper dann auch noch anfing zu sprechen und “Einsatzalarm” sagte, merkte ich sofort: Feuerwehr-Alarm, da muss es brennen. Da es bei uns nämlich verschiedene Einsatzgruppen gibt, werde ich eigentlich nur bei einem Brand-Einsatz alarmiert. Im Gleichen Augenblick hörte ich auch schon durch das gekippte Fenster die Sirene aufheulen (ja, bei uns gibt es auch noch Feuerwehr-Sirenen), was ebenfalls fast nur noch bei Brand-Einsätzen geschieht.
Auf jeden Fall bin ich auf gestanden, Sachen angezogen und auf zum Feuerwehr-Haus gerannt.
Es war mein erster richtiger Einsatz und ich war schon ein wenig aufgeregt. Bei uns ist ja selten was los – zum Glück.
Erste Info war: Ein Zelt brennt auf dem Gelände einer Außerorts angesiedelten Gärtnerei. Wir sind dann mit unserem 37 Jahre alten Roten Blitz los gefahren und trafen auch als erster dort ein. Von Feuer war jedoch nichts zu sehen.
Ich möchte hier keinen mit Details langweilen: Es haben mehrere Personen (so wie ich hörte Jugendliche), auf einem Feld gezeltet, mit Lagerfeuer. Irgendwie muss dann das Zelt in Flammen geraten sein und eine Person wurde durch die Flammen verletzt.

Also Kinder, immer aufpassen, Lagerfeuer sind gefährlich und so ein Zelt brennt mal ganz schnell!
Ich war eigentlich ganz froh, dass die Geschichte so schnell über die Bühne ging. Gelöscht haben wir nicht, das haben andere für uns gemacht. Und so war ich dann auch um 3 schon wieder im Bett.

Urlaub am Gardasee

Natürlich bin ich in meinem Urlaub nicht nur zu Hause rum gesessen, ich war auch weg. Die vergangene Woche war ich mit meiner Freundin am schönen Gardasee in Italien. Es war schön mal wieder mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Letztes Jahr sind wir mit dem Bus gefahren, das ist zwar auch nicht schlecht, weil man dann nicht selbst fahren muss. Aber an den Gardasee waren es ja nur 8,5h statt 16 wie nach Spanien und so war die Fahrt nicht so anstrengend. Im gegenteil, ich liebe Auto fahren. Einfach gemütlich die Autobahn lang fahren und viele Schöne Orte sehen.
Auch das Fahren in Italien war cool. Auch wenn es nicht einfach ist mit den Italienern auf den Straßen und der Italienischen Straßenführung. Am meisten kann einen aufregen, dass es wohl im Italienischen wahrscheinlich nicht einmal ein Wort für “Fahrradweg” gibt, denn gesehen hab ich dort keinen einzigen. Also waren die vielen Radler (meistens die von mir sowieso verhassten Rennradler) immer auf der Straße. Und die Straßen waren nicht immer besonders breit bemessen, da am Gardasee zwischen Bergen und See nicht immer so besonders viel Platz übrig ist.
Aber die Kurven sind echt genial zum fahren!
Auch sonst war es ein schöner Urlaub, wir hatten einen tollen Ausblick vom Hotel-Zimmer aus, die Gegend ist einfach ein wunderschöner Anblick. Jedoch hat man durch die hohen Berge etwas kürzere Sonnenzeiten. Es ist zwar hell, aber die Sonne scheint noch nicht direkt, da sie noch hinter den Bergen ist. Und sie verschwindet auch abends früher hinter den Bergen. Aber wenn sie dann erst mal da war, dann war sie richtig schön bruzelnd. Also war an den Strand liegen und relaxen angesagt!
Ich hab in dem Urlaub zwei Bücher und eine c´t gelesen. D.h. nicht dass mir langweilig war, im Gegenteil. Ich fand es sehr schön einfach nur da zu liegen und zu lesen.

Hmmm, da kommt mir gerade die Idee, dass ich ja auch Bücher, die ich gelesen habe, als hier vorstellen könnte. Wäre eine Überlegung wert. So was in der sieht man auf der Seite www.feinste-buecher.de, welche in einem Kommentar auf dem Blog hier verlinkt wurde. Eine nette Idee, außerdem hätte ich dann auch mehr sinnvollen Inhalt für den Blog :)

Naja, möchte dann auch nicht all zu sehr abschweifen und hör dann mal wieder auf für heute.

Piäs.

Dorffest Nußbach rum und Urlaub rum

Naja, das Dorffest in Nußbach ist sogar schon seit zwei Wochen rum, aber vor lauter Freizeit kam ich gar nicht zum bloggen :)

Das Dorffest war in meinen Augen wieder ein Erfolg. Es war ein sehr schönes Fest und wir hatten auch Glück mit dem Wetter, sodass wir nicht nass wurden.
Bei mir läuft das Dorffest meistens so ab:
Ab Dienstag Aufbauen der Stände bei den Vereinen, in denen ich bin – also Narrenzunft und Feuerwehr.
Samstag Abend: Dienst bei der Narrenzunft
Sonntag Abend: Dienst bei der Feuerwehr
Rest: Frei
nächster Dienstag: Abbau

Auch dieses mal war es wieder so. Und so hab ich am Samstag bei der Narrenzunft Bier gezapft und am Sonntag bei der Feuerwehr Essen verkauft.
Man glaubt es kaum, aber die Arbeit macht sogar Spaß! Es ist schön, wenn man seinen Teil dazu beitragen kann, den Verein zu unterstützen, denn für die Vereine ist das Fest eine wichtige Einnahmequelle. Immerhin geht ohne Geld ja heute gar nichts mehr.
Und meistens ist es ein geselliges Arbeiten mit den Kameraden und man hat eben Spaß dabei. Verhungern und verdursten muss man auch nicht, denn man hat das Zeug ja vor der Nase.

Am Sonntag fand das Gaudi-Seifenkistenrennen statt. Zum zehnten mal fuhren viele selbst gebaute Seifenkisten in Nußbach die Herztalstraße hinunter. Da es ein Jubliäumsrennen war, wurde beschlossen, dass die Vereine, die ab Dorffest teilnehmen auch eine Seifenkiste bauen. Gesagt, getan. Ich habe auch beim Bau der Seifenkiste der Feuerwehr geholfen. Und natürlich kam dabei ein Feuerwehr-Auto raus. Wir haben dem Teil auch ein richtiges Blaulicht und eine Pressluft-Martinshorn verpasst. Das Auto ist ein 5-Sitzer, wobei wir sogar zu sechst darauf Platz fanden. Wir hatten noch eine Gast-Fahrerin von einer befreundeten Feuerwehr dabei.
Mein Persönlicher Höhepunkt bei dem Rennen war: Ich durfte das Teil steuern!!!
Es war einfach genial da den Berg hinunter zu fahren und von einem neuen Besucherrekord – es waren 10.000 (in Worten: ZEHNTAUSEND) Zuschauer in das Dorf gekommen! – bejubelt zu werden. Hinzu kam noch, dass wir mit unserer Kiste die schnellsten unter den Vereinen waren. Aber die Feuerwehr muss ja auch schnell sein!

Hier ist ein Video von unserer Abfahrt und in meiner neuen Bildergallerie sind ein paar Bilder zu sehen


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