Werners Blog

Aus dem Leben eines Werners

Archive for Oktober, 2007


Meine Websemmel

Als Felix vom Brötchen Programmieren berichtete gab’s natürlich wieder Kommentare dazu. Z.B. von Pascal Senn. Dieser schrieb über Websemmel, welche er auch in seinem Kommentar nannte.
Nochmal kurz erläutert: Der Semmel symbolisiert das Frühstück, also das was man nach dem Aufstehen macht. Der Websemmel, das sind die Tätigkeiten, die der IT-Mensch als erstes macht, wenn er morgens seinen PC hoch fährt. Also z.B. Emails checken oder bestimmte News-Seiten lesen. An der Sache ist echt was dran, denn die meisten besuchen wirklich jeden Tag die selben News-Seiten, oder ähnliches.
Da ich sowieso schon länger nichts mehr geschrieben hab, dachte ich mir, ich präsentier’ euch mal mein IT-Frühstück :)
Meistens fang ich mit Emails an, das ist bei mir dann quasi der Kaffee aus der Netcup-Tasse, denn ein Postfach liegt ja bei Netcup. Meistens trink ich den Netcup-Kaffee dann durch den Outlook-Strohhalm, denn den kann ich dann gleich noch auf die anderen Kaffees der Sorten GMX, Web.de & Co. richten :D
Dann werden die Semmel ausgepackt. Meistens in den Sorten Heise, Golem.de und PC Games Hardware. Danach gibt’s noch etwas Käse von sinn-frei.de und bevor ich dann arbeite oder sonst was, schau ich noch in den Spiegel.de – frei nach dem Motto: Spiegel.de, Spiegel.de an der Wand, was ist passiert im ganzen Land?
Gestärkt mit solch einem umfangreichen Frühstück kann’s dann los gehen in den IT-BA-Studenten-Alltag

Spontanausflug nach Heidelberg

Gerade komme ich von einem Spontanausflug aus Heidelberg Zurück. Felix hat gerade Besuch von seinen Freunden Thorben und André. Als ich mit ihm heute Mittag den morgigen Abend plante, fragte er mich ob ich Lust hätte mit den dreien nach Heidelberg zu fahren. Felix’ Freunde kommen nämlich aus Bremen und er wollte ihnen einmal die Gegend zeigen.
Da ich nichts besseres vor hatte, bin ich doch gleich mal mit. War ein witziger Nachmittag und die beiden waren total baff von der tollen Gegend und vor allem vom Schloss, welches wir natürlich auch besichtigt haben. Heidelbergs riesige Weinfässer war da wohl der absolute Gipfel.
Da wir dann auch noch für 5€ bei der Galleria Kaufhof einkaufen mussten, weil wir sonst irrsinnig viel Parkgebühren bezahlen müssten, hab ich mir doch glatt 750g Toblerone gekauft, welche es für sagenhafte 4,99€ gab (den restlichen Cent hat dann Thorben mit nem Einkauf abgedeckt).
Was man so alles erlebt, wenn man grad mal Zeit hat :)

Heißausbildung im Brandcontainer

Vergangenen Samstag war ich mal wieder mit der Feuerwehr unterwegs.
Dieses mal war es kein Lehrgang nach Feuerwehrdienstvorschrift, sondern eine Art Training, welches das Regionale Feuerwehrausbildungszentrum in Eschbach (kurz RAZ) anbietet. Beim RAZ arbeiten auch mehrere Leute von der Berufsfeuerwehr Freiburg mit, die dort als Ausbilder tätig sind.
Das RAZ hat auf seinem Gelände (ein ehemaliger Bundeswehr Fliegerhorst) mehrere Container zu einer Übungsanlage zusammen gebaut. In den Containern gibt es drei Brandstellen an denen Holz verbrannt wird, mehrere Türen (um das richtige Öffnen von Türen zu üben), eingezogene Wände und auch eine Wendeltreppe, die hinauf oder hinab gestiegen werden kann.
Ich habe am Samstag das Modul 1 der Heißausbildung absolviert. Dabei stand auf dem Programm:

Theorie:

  • Phasen des Brandverlaufes

Praxis:

  • Wärmegewöhnung
  • standardisiertes Öffnen von Türen
  • Verlegen von Schlauchleitungen
  • einsatztaktisches Verhalten im Innenangriff

Bei der Wärmgewöhnung wurde uns einfach mal gezeigt wie sich die Hitze eines Feuers in einem geschlossenen Raum in der Schutzkleidung anfühlt. Es war sehr interessant einmal, bei 250°C an der Decke und 60°C am Boden, einfach so im Raum zu stehen. Als wir dann einen Handschuh ausziehen sollten, spürte ich die Hitze dann erst so richtig auf der Haut.
Hat man dann noch Wasser in den Raum gespritzt und ihn danach betreten lief einem sofort die Scheibe an der Atemmaske an. Und das geschiet dann ständig. Durch das Training hat man nun wenigstens eine bisschen eine Vorstellung was einem im echten Einsatz so erwarten könnte. Nur dort sind die Bedingungen oft noch schlimmer, denn es ist vor allem noch heißer und die Sicht bedeutend schlechter.
Der ganze Samstag war hochinteressant und die Ausbilder gaben uns jede Menge Tipps, die man in einem normalen Lehrgang nicht immer so bekommt. Aber die Jungs von der Berufsfeuerwehr haben eben massig erfahrung!
Insgesamt wars ein tolles Training und ich hoffe es bietet sich auch einmal die Gelegenheit weitere Module zu absolvieren.


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