Werners Blog

Aus dem Leben eines Werners

Archive for Mai, 2008


UniRank geht Online

Dass Studenten tolle Sachen entwickeln können, wissen wir ja alle schon. Ein weiteres Beispiel dafür ist das Projekt UniRank. UniRank ist das einzige Web 2.0 Onlinehochschulranking Deutschlands. Zwei Studienkollegen aus meinem Kurs sind ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Und einer von den beiden hat mich eben per ICQ informiert, dass sie nun endlich online gegangen sind.
Heute bzw. gestern (wir haben ja schon nach 0 Uhr) ging Unirank nun als Beta online. Ab sofort kann man sich kostenlos registrieren und seine Hochschule bewerten. Und natürlich kann man auch die ganzen anderen Bewertungen ansehen, sonst würde es ja nichts bringen eine abzugeben.
Am besten ihr meldet euch gleich hier an und haut rein mit den Bewertungen. Und immer schön weiter sagen. Denn nur, wenn’s viele Bewertungen gibt, werden sie auch aussagekräftig.

Auf jeden Fall eine reife Leistung von den fünf Studenten. Respekt! Ich wünsch euch viel Erfolg mit dem neuen Portal.

Gebäudebrand gerade noch verhindert worden

Am Samstag nachmittag saß ich mit meinen Eltern gerade auf dem Balkon, habe Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Plötzlich heulte die Feuerwehrsirene auf.
Ich bin sofort vom Stuhl aufgesprungen und in Richtung meines Zimmers gerannt. Dort hab’ ich mich nochmal am “Piepser” vergewissert, dass wirklich ein Einsatz ist. Auch dieser sagte mir: “Einsatzalarm Abteilung Nußbach” (echt immer wieder lustig, wenn das Teil redet).
Schnell bin ich in Hose und Stiefel gesprungen und los gerannt. Als vierter kam ich an der Feuerwehrgarage an. Hab Jacke, Helm und Handschuhe geschnappt, mich ins Auto gesetzt und das Zeug angezogen. Der Kommandant saß schon am Funkgerät und frage die Leitstelle nach genaueren Infos. Dann sagte er nach hinten “Gebäudebrand, Ökonomiegebäude, mit Atemschutz ausrüsten, sofort!” (weiterlesen…)

Am Ende der Theorie

Piäs zämme!

Eben habe ich meine Studienarbeit abgegeben. Das war meine letzte Handlung dieser Theoriephase. Somit sind nun alle 6 Theoriephasen zu Ende. Am Dienstag bin ich dann endlich mal wieder auf der Arbeit. Doch da geht der Stress gleich weiter. Denn ich muss ja nun meine Diplomarbeit schreiben. Das wird auch noch was…

Jetzt bin ich erst mal damit beschäftigt mein Zimmer in Karlsruhe auszuräumen und dann fahr’ ich nach Hause. Ich freu mich schon drauf wieder öfters zu Hause zu sein und das chillige Dorfleben zu genießen. Das einzige was nicht so toll ist, ist dass daheim die Internetanbindung ca. um den Faktor 16 langsamer wird. Aber man kann eben nicht alles haben.
War auf jeden Fall ne Schöne Zeit hier in Karlsruhe. Ich werde sicher viele meiner Kommilitonen vermissen. Ist einfach göttlich, was wir in den letzten 3 Jahren für nen Quatsch zusammen gemacht haben. Ich kann mich da an viele lustige Stunden erinnern.
Ich hoffe ich werde so manchen wieder treffen und dass der Kontakt nicht so schnell abbricht.

“Killerspiel”-Verbot nun aktiv, Tschüß Crytek

Da war wohl diese Rede vor 3 Tagen wieder nur blanker Hohn und typisches Politikerverhalten.
Gestern hat der Bundestag die Änderung des Jugendschutzgesetzes mit einer Stimmenmehrheit durch die Koalition abgesegnet. Im News-Artikel von heise.de heißt es, dass Spiele, die “besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen” mit “weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten” belegt werden.
Zudem müssen die Aufkleber mit der Alterseinstufung vergrößert werden, sodass die Altersfreigabe sofort erkenntlich ist.

Naja, da werden wohl nun eine ganze Latte Spiele in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Und natürlich darf dann auch keine Werbung mehr dafür gemacht werden. Ist ja schon schade. Nun werden alle, die die Spiele trotzdem spielen wollen, dazu gezwungen sich eine Raubkopie aus dem Internet zu laden oder das Spiel irgendwie aus dem Ausland rein zu bekommen. Egal was sie machen, es ist verboten.
Dabei wäre es sicherlich wichtiger nicht die Spiele zu verbieten, sondern dafür zu sorgen, dass sie auch wirklich nur von Leuten gespielt werden, die über 18 Jahre alt sind. Die Opposition appelliert an die Medienkompetenz der Eltern. Ich denke die können wirklich schon viel dazu beitragen. Und auch die Einhaltung der Altersbeschränkung beim Verkauf ist sehr wichtig. Wenn an jugendliche Alkohol und Zigaretten verkauft werden, dann sicherlich auch Spiele, für die sie noch zu jung sind.

Als Schlussfolgerung kann ich dann nur noch sagen: Tschüß Crytek!
Die wohl erfolgreichste Spieleschmiede in Deutschland, welche revolutionäre First-Person-Shooter entwickelt, die weltweit äußert erfolgreich sind, hat angekündigt Deutschland zu verlassen, wenn das angekündigte Verbot umgesetzt wird. Nun ist das Verbot aktiv. Ich denke also, dass Crytek schon bald umziehen wird. Sicherlich noch vor erscheinen von Crysis 2.
Als Option wurde z.B. Ungarn genannt. Denn Crytek betreibt schon eine Zweigstelle in Budapest. Der Zukünftigen Heimat von Crytek kann man im Voraus schonmal für den Erwerb eines tüchtigen Steuerzahlers gratulieren. Ich denke die schmeißen einiges ab.
Wo ich grad bei Steuern bin. Der Herr Finanzminister kann ich ja schonmal überlegen wo er in Zukunft das Geld her bekommt, das durch die Umsatzsteuer auf den “Killerspielen” bisher eingemommen wurde.

Tschüß “Killerspiel”

Auf Golem.de habe ich eben einen interessanten Artikel entdeckt.

Heute wurde die Entwicklerkonferenz “Quo Vadis” (lat. Wohin gehst du?) in Berlin eröffnet. Auf ihr treffen sich 570 Designer, Programmierer, Grafiker und Animations-Experten. Zur Eröffnung redeten auch mal wieder ein paar Politiker. Diese scheinen wohl nun endlich auf dem richtigen Weg angekommen zu sein:
Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär sagte in ihrer Rede “Wir reden gar nicht mehr von Killerspielen”. Anscheinend haben sie nun endlich begriffen, dass dieser Begriff etwas doof ist und außerdem ein Verbot unsinnig ist.
Des Weiteren gab sie an, dass auch die Politiker mittlerweile wissen, “dass Computerspiele ein Kulturgut sind, und die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erkennen dies auch vorbehaltlos an.”
Außerdem geht der Artikel noch auf den mit 300.000€ dotieren Computerspiel-Preis ein, welcher von der Bundesregierung geschaffen wurde. Dieser soll besondere Leistungen in der Branche belohnen und die Entwicklung fördern. Trotzdem bin ich mal sehr gespannt, ob jemals auch ein Spiel wie Crysis einen solchen Preis erhalten wird. Verdient wäre der Preis auf alle Fälle!


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