Gehirn kann echte und virtuelle Gewalt unterscheiden
Heute fand ich auf golem.de einen interessanten Artikel. Darin wird beschrieben, dass Wissenschaftler Forschung betrieben haben über die Wahrnehmung von Gewalt, die sie auf einem Bildschirm gezeigt bekommen.
Die Versuchspersonen haben dabei Bilder mit echter Gewalt und welche mit Gewaltszenen aus Computerspielen betrachtet. Dabei lagen sie im MRT.
Das Ergebnis: Echte und virtuelle Gewalt werden in komplett verschiedenen Regionen des Gehirns verarbeitet. Golem zitiert außerdem den Focus, in dem einer der Wissenschaftler zitiert wird:
“Das Ergebnis ist ein starkes Argument gegen die Annahme, dass sich bei häufiger Nutzung von Gewaltspielen am Computer fiktionale und reale Szenen überlagern.”
Und kommentiert dazu
Eine derartige Überlagerung galt bislang unter den Befürwortern vom Verbot sogenannter Killerspiele meist als ausgemachte Sache.
Oder auf “gut Deutsch” die Behauptung, dass man vom vielen Computerspielen irgendwann Realität und Spiel nicht mehr unterscheiden kann, ist Schwachsinn.
Trotzdem kritisieren die Wissenschaftler die Spiele. Jedoch nicht wegen der Gewalt, sondern wegen der Verkümmerung der Sozialkompetenz und sozialer Kontakte. Ein Argument, gegen das auch ich nichts einzuwenden habe. Jedoch lässt sich das durch aufmerksame Erziehung der Kinder sicherlich beeinflussen.