Werners Blog

Aus dem Leben eines Werners

Archive for the ‘Nightlife’


Endlich hab ich mein (echtes) Diplom!

Der ein oder andere wird sich vielleicht noch an meinen Artikel über das Bierdiplom erinnern, an dem ich stolz verkündete “Endlich hab ich mein Diplom”. Nun ist es endlich so weit. Ich hab mein echtes Diplom. Also nichts mit Bier oder sonstigem Alkohol. Am Freitag war die Diplomfeier von der Berufsakademie Karlsruhe. Und dort hab ich, zusammen mit ca. 600 weiteren Studenten, davon knapp 30 aus meinem Kurs, mein Diplom erhalten. Naja, fast. Ein Tippfehler auf der Diplom-Urkunde macht das ganze nicht so recht gültig, sodass ich nun noch auf eine korrigierte Nachsendung warten muss. Aber ein Zeugnis hab ich. Immerhin etwas! Also bin ich ab sofort ein richtige Diplom-Ingenieur (BA). So richtig ändern tut sich da ja nichts. Denn ich arbeite ja bereits auf dem Ingenieurs-Posten. Aber da wir Deutschen ja so auf Formalitäten bestehen, war dies nun noch ein wichtiger, letzter Schritt zur Beendigung meines Studiums.
Leider sehe ich nun auch meine ganzen Kommilitonen nicht mehr. Das war echt ne starke Truppe. Ich hoffe es wird schon bald das erste Kurstreffen geben, sodass wir alte Gewohnheiten weiter pflegen können. :cool: Z.B. so wie bei der After-Show-Party. War echt nett, nochmal mit allen einen drauf machen zu können.

Hautnah bei Udo Lindenberg

Durch das zusammenkommen von ein paar glücklichen Umständen hatte ich am Montag Abend die Gelegenheit bei dem SWR3 Hautnah-Konzert von Udo Lindenberg beizuwohnen. Wer’s nicht kennt: SWR3 veranstaltet hin und wieder Konzerte mit relativ wenigen Gästen. Dieses mal waren es etwa 250. Dazu noch die Presse und der ein oder andere Sondergast, also ich schätze ca. 300 Leute.
Und ich war auch dabei – Hautnah (naja, fast, war relativ weit hinten, aber es waren ja eh nicht so viele Leute). Eigentlich ist die Musik von Udo Lindenberg ja nicht so ganz mein Fall. Aber für umsonst, hab ich mir das gern angesehn. SWR3 hat für das Hautnah-Konzert das Theater in Baden-Baden als Location gewählt. Das Theater Baden-Baden ist schon recht alt, sieht aber sehr schön aus. Vor allem von innen. Und das Theater hat eine Akustik, das ist der Wahnsinn.
Udo Lindenberg und das Panik-Orchester haben dann in diesem Theater mit der tollen Akustik fast 2,5 Stunden lang Gas gegeben. Ich muss sagen, die Band hat’s echt drauf. Die haben z.T. ganz schön gerockt. Und auch die Background-Sängerinnen haben ein gutes stimmliches Talent.
Das erste Lied, das Udo Lindenberg gleich zu beginn des Hautnah-Konzerts gespielt hat, hat mir eigentlich am besten gefallen. Es heißt “Woddy Woddy Wodka”. Jedoch gefiel es mir nicht wegen des Titels oder des Inhalts, sondern rein von der Musik her. Das gedudele von Udo Lindenberg habe ich dabei etwas ausgeblendet und mich auf die tolle Kombination von straffen E-Gitarren, hämmerndem Schlagzeug und ein paar Orgeltönen aus dem Synthesizer konzentriert.
Doch auch das ein oder andere folgende Lied von Udo war ganz nett. Es gab auch das ein oder andere Duett mit einer Backgroundsängerin. Diese singt er eigentlich mit anderen Künstlern, aber die waren bei dem Hautnah-Konzert natürlich nicht dabei.
Also ich muss sagen, insgesamt war es ein schöner Abend. Auch wenn ich dadurch nun immer noch kein Udo Lindenberg Fan geworden bin, fand ich es dennoch recht gut. Und ich hoffe, dass sich eine ähnliche Gelegenheit auch einmal bei einem anderen Künstler bietet. Am besten natürlich mit etwas rockiger Musik, denn die kommt einfach klasse in dem Baden-Badener Theater. Schade, dass SWR3 nie was von Rammstein spielt, die wären hautnah bestimmt der bringer :cool:

Lecker Steak essen in Karlsruhe

Gestern war ich mit einem Freund in der Karlsruher S-Bar. Der Laden ist bei vielen schon bekannt für seine großen Portionen. Neben riesen Schnitzel, Currywurst, Massbier und Liter-Eimer mit Cocktails gibt’s dort auch super Rindersteaks. Ein solches haben wir gestern gleich mal getestet. Für schlappe 10,90€ bekommt man 350g feinstes Steak mit Pommes. Doch nicht nur der Preis ist klasse, es hat auch super geschmeckt!
Also ein echt guter Tipp für alle die gerne gut und viel essen :)
Für uns war es die optimale Grundlage für den restlichen Abend. Denn vorm Trinken soll man ja gut essen ;)

Es wurde eng. [update]

Am gestrigen Freitag Abend war ich mit meiner Freundin und ihrem Bruder auf dem Ärzte-Konzert in der Freiburger Rothaus-Arena. Passend zur Situation in der Halle heißt die Tour: Es wird eng.
Und eng war es auch. Denn 9000 Leute waren in der Halle. Und wenn 9000 Leute anfangen sich zu bewegen, entstehen schon ziemliche Gewalten so wurden wir am Anfang ziemlich stark durch die Gegen gedrückt. Wir sind dann freiwillig etwas weiter nach hinten, wo wir das Konzert auch genießen konnten, denn dort war es etwas ruhiger.
Insgesamt fast drei Stunden haben Bela, Farin und Rod dann in die Saiten bzw. auf die Trommel gehauen und dabei Lieder aus ihren Anfängen bis zum aktuellen Album gespielt.
Farin Urlaub machte auch Bekanntschaft mit dem Nationalstolz der Badner. Denn er las auf einem Bierstand am Ende der Halle “Rathaus” statt “Rothaus”. Die Menge protestierte erst mit Buh-Rufen und dann mit korrigierenden Rothaus-Sprechchören. Das hätte dem Herrn Schäuble (dem Bruder vom Wolfang, also dem Geschäftsführer von Rothaus) sicher gefallen :)
Den Rathaus-Witz haben die drei dann immer wieder in ihre Ansprachen und auch in ihre Texte mit eingebaut. Wie man es eben von dieser genialen Spaß-Punk-Band gewohnt ist. Und am Ende stand Rod mit einem Tannenzäpfle auf der Bühne. Der wusste wenigstens was gut ist :)
Insgesamt ein sehr erfüllender Abend, auch wenn wir drei hinterher total kaputt waren hat es sich auf jeden Fall gelohnt!

Mittlerweile haben schon mehrere fleißige Digicam-Filmer bei Youtube Videos hochgeladen. Eines möchte ich hier mal zur Demonstration der Rothaus-Liebhaberei zeigen :)

Endlich hab ich mein Diplom!

Naja, zwar kein Diplom von der Berufsakademie (das steht noch aus), aber wenigstens eins von der Bierakademie, nämlich das Bierdiplom!

Die Bierakademie ist eine Bar in Karlsruhe in der Nähe vom Europaplatz (Douglasstraße, da wo der Bayram-Döner ist), bei der man das Bierdiplom machen kann.

Das Bierdiplom erhält man wenn man zwölf verschiedene Biere getrunken hat. Naja, tatsächlich sind es nur 11 sorten, eines darf man zwei mal trinken. Es sind 4×0,5l und 8×0,33l zu vernichten genießen. Wer zu faul zum rechnen ist, das sind 4,64l, also eine Menge Zeug! Die Reihenfolge kann man sich dabei aussuchen, also ist es hilfreich sich gut zu überlegen welche Sorten man zuerst trink. Sinnvollerweise erst die, die etwas schwerer runter zu bekommen sind bzw. stärker sind. Wir (sieben Leute insgesamt, davon 6 diplomanten) haben uns entschieden zuerst alle 0,5er zu trinken und dann die kleinen. Angefangen haben wir mit einem Aventinus, das ist eine Art Bock-Weizen, danach ein Hefe-Weizen, dann (das frei gewählte 0,5liter-) Kölsch und dann noch ein Export. Danach folgten Köstrizer, Alt, Jever, Rothaus, Bittburger, … igendwann hab ich den überblick verloren….

Naja, aber zwei Leute, also ich und noch einer, haben’s geschaft. So schnell werde ich das nicht mehr tun, aber ich glaube nicht dass es das letzte mal war. Auf jeden fall eine interessante Erfahrung und ein wirklicher Ausgeh-Tipp!

Die Kosten belaufen sich auf 30€, man muss jedoch nur so viel bezahlen wir man auch getrunken hat. Wer alle 12 Biere schafft bekommt noch eins auf’s Haus also im Schnitt 2,30€ pro Bier, das ist ok.

Also unbedingt auch mal ausprobieren! Mal sehn wie viel ihr schafft!


netcup.de Counterservice