Tschüß “Killerspiel”
Auf Golem.de habe ich eben einen interessanten Artikel entdeckt.
Heute wurde die Entwicklerkonferenz “Quo Vadis” (lat. Wohin gehst du?) in Berlin eröffnet. Auf ihr treffen sich 570 Designer, Programmierer, Grafiker und Animations-Experten. Zur Eröffnung redeten auch mal wieder ein paar Politiker. Diese scheinen wohl nun endlich auf dem richtigen Weg angekommen zu sein:
Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär sagte in ihrer Rede “Wir reden gar nicht mehr von Killerspielen”. Anscheinend haben sie nun endlich begriffen, dass dieser Begriff etwas doof ist und außerdem ein Verbot unsinnig ist.
Des Weiteren gab sie an, dass auch die Politiker mittlerweile wissen, “dass Computerspiele ein Kulturgut sind, und die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erkennen dies auch vorbehaltlos an.”
Außerdem geht der Artikel noch auf den mit 300.000€ dotieren Computerspiel-Preis ein, welcher von der Bundesregierung geschaffen wurde. Dieser soll besondere Leistungen in der Branche belohnen und die Entwicklung fördern. Trotzdem bin ich mal sehr gespannt, ob jemals auch ein Spiel wie Crysis einen solchen Preis erhalten wird. Verdient wäre der Preis auf alle Fälle!

